FLAVIEN DEMARIGNY | MAMBO

LUBERON, FRANKREICH

Flavien 'Mambo' Demarigny wurde 1969 in Chile geboren, als Sohn eines französischen Vaters und einer ungarischen Mutter. Er wuchs in Lateinamerika auf und begann seine Künstlerkarriere Mitte der achtziger Jahre in Paris. Seit 2011 lebt und arbeitet er in Los Angeles, Kalifornien.

Mambo ist ein polyglotter Künstler, der in der Lage ist, auf seiner Sprachpalette das auszuwählen, was er braucht, um seine Gefühle im Moment auszudrücken. Seine verschiedenen Werkserien reichen von halbabstrakten grafischen Linienspielen und spontanen Designs (Brainology-Serie) über abstrakte Aktionsmalerei (Strokes-Serie) bis hin zu minimalen Porträts (Humans-Serie), bei denen er seine charakteristische rot-orange Farbe verwendet und so ein ausdrucksstarkes grafisches Universum voller unterschwelliger Bedeutungen schafft, das Beobachtung, Mehrdeutigkeit und Humor miteinander verbindet.

Das Kernthema ist die Menschheit, die Inspiration ist unser Gehirn, unsere mentalen Prozesse, Empfindungen, Emotionen, Erinnerungen, inneren Gefühle und mechanischen Reaktionen. Menschliche Verhaltensweisen werden zu farbenfrohen Ideogrammen, unsere Umwelt wird zu einem Wörterbuch, in dem er Symbole auswählt, um seine eigene Prosa zu schreiben: visuelle Rätsel, die Intuition und Maitrise verbinden.

Im Rahmen der Urban Art Biennale 2019 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte realisierte die Gestaltung eines Wandbildes innerhalb eines Kamins im sogenannten "Paradies".

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